Physiotherapie

Schmerzen lindern und Beweglichkeit steigern.

Physiotherapie

Physiotherapie. Prävention und Therapie.

Elektrotherapie

Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates wirken niederfrequente Impuls- und Wechselströme auf alle Strukturen, die bei einer Läsion beteiligt sein können. Der Reiz dringt tief ins Gewebe ein und wirkt gleichzeitig auf Nerven, Bindegewebe und Muskeln. Der Stoffwechsel im durchströmten Bereich soll dadurch unterstützt und entlastet werden, Nährstoffe in den geschädigten Bereich transportiert und Schadstoffe abtransportiert werden. Das Ziel: Regeneration von Nerven und Muskeln.

Magnetfeldtherapie

Die Magnetfeldtherapie soll sich in erster Linie positiv auf die Regeneration von Gewebe auswirken. Vorrangiges Ziel der Therapie ist die schnellere Heilung von verletztem Gewebe und die Linderung von Schmerzen. Weiterhin hilfreich sein kann die Magnetfeldtherapie bei der Stärkung des Immunsystems sowie bei der Behandlung von Allergien. Sie kann weiterhin  zur Verbesserung der Knochen- und Knorpelstruktur beitragen. Die Zellteilung soll angeregt und Schlackenstoffe schneller abtransportiert werden.

Lasertherapie

Die Low Level Lasertherapie wird hauptsächlich zum Schmerzmanagement, besonders bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Aber auch zum Entstören von Narben, zur Behandlung von chronischen Entzündungen und zur Beschleunigung der Wundheilung kann diese Methode angewandt werden. Der Laser entfaltet seine Wirkung in den Zellstrukturen unter der Haut. Schmerzen sollen dadurch reduziert und Entzündungszellen stimuliert werden, was einen Rückgang der Infektion zur Folge hat. Die Lasertherapie ist schmerzfrei.

Massage

Massagen dienen zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreize. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein. Ziel ist es, die Durchblutung im behandelten Gewebe zu steigern, die Muskulatur zu entspannen, Verklebungen zu lösen, die Wundheilung zu fördern und Schmerzen zu lindern.

Krankengymnastik

Unsere Physiotherapeutin versucht gesundheitliche Beschwerden und Schädigungen durch passive, also von ihr geführte, oder aktive Bewegungen zu behandeln. Auch die Anwendung bestimmter Reize wie Wärme und Kälte gehört zu den physiotherapeutischen Methoden. Sie sind aus der Humanmedizin übernommen worden und kommen vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparats und des Nervensystems zum Einsatz.

OP Vor- und Nachsorge

Durch physiotherapeutische Methoden können Tiere gezielte auf eine Operation vorbereitet werden. Aber auch nach Operationen ermöglichen physiotherapeutische Maßnahmen, dass Tiere sich möglichst rasch wieder normal bewegen können.

Thermotherapie

Wir wenden Wärme- und Kältetherapien an. Wärme hat eine entspannende Wirkung, da der Muskeltonus gesenkt wird. Durchblutungssteigerung und Temperaturerhöhung im Gewebe haben schmerzlindernde Wirkungen. Kälte dagegen führt zu Muskelanspannung, Anstieg der Schmerzschwelle, Rückgang von Schwellungen und zur Verlangsamung des Zellstoffwechsels.

Dorn-Breuss-Behandlung

Bei der Dorn-Therapie wird auf eine Fehlstellung in Gliedmaßengelenken eingegangen. Sie soll behandlungsbedürftige, funktionelle Beinlängendifferenzen korrigieren und Wirbel, die sich nicht in ihrer normalen Position befinden, ohne mechanischen Druck einrichten. Kombiniert wird die Therapie mit Massageangeboten nach Breuss zur Muskelentspannung.

Gangschulung

Nach Verletzungen, Erkrankungen oder Operationen gewöhnen sich Tiere falsche Gangmuster an. Diese Schonhaltung soll aktuelle Schmerzen oder Blockierungen kompensieren, verursachen aber zukünftige Probleme. Mit gezielten Koordinationsübungen und einer passiven und aktiven Bewegungstherapie versuchen wir das gesunde Gangbild wieder herzustellen.

Physiotherapie

Schmerzen lindern und Beweglichkeit steigern.

Prävention und Therapie.

Schmerzender Rücken oder schmerzende Gelenke sollen nicht unseren Alltag bestimmen. Und den ihres Lieblings erst recht nicht!
Die Physiotherapie setzt genau hier an, am Körper ihrer Haustiere. Als natürliches Heilverfahren nutzt die Physiotherapie natürliche Anpassungsmechanismen des Körpers – zur Gesundheitsvorsorge (Prävention) oder um Störungen körperlicher Funktionen gezielt zu behandeln.

Physiotherapie kann eine Alternative, aber auch eine sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen und operativen Krankheitsbehandlung sein. Folgen und Beschwerden von Erkrankungen und Operationen können gemildert und verbessert werden.

Unser Ziel: Schmerzen zu lindern und Beweglichkeit zu steigern

Wir möchten die Vitalität ihres Tieres stärken und damit auch dessen Lebensqualität. Insbesondere ältere und chronisch kranke Tiere liegen uns am Herzen, denn auch bei ihnen gibt es die verschiedensten Möglichkeiten der Behandlung mit dem Ziel, Medikamente einzusparen oder gar auf diese verzichten zu können.

Wann kann Tierphysiotherapie eingesetzt werden?

  • vor und nach Operationen
  • bei Skelett- und Wachstumserkrankungen, Gelenkerkrankungen
  • Erkrankungen von Knochen, Sehnen, Bändern und Muskeln
  • bei chronischen Erkrankungen wie z. B bei Arthrose, Hüftdysplasie, Spondylose, dem Cauda-Equina-Syndrom, etc.
  • zum Erhalt der Gelenkbeweglichkeit bei älteren und immobilen Hunden
  • bei neurologischen Erkrankungen
  • bei Schmerzpatienten
  • bei älteren Tieren zum Erhalt bzw. zur Verbesserung der Beweglichkeit und Ausdauer und damit Verbesserung der Lebensqualität

Unsere Kollegin Franziska „Franzi“ Gärtner ist ausgebildete Tierphysiotherapeutin. Sie legt gerne Hand an ihr Tier und schaut, mit welchen physiotherapeutischen Maßnahmen sie ihrem Tier helfen kann.

Kommen Sie gerne vorbei. Wir freuen uns auf Sie und ihren Vierbeiner.

Ihre Tierärzte
Dr. Caroline Bäcker, Dr. Irina Schöffel und Kerstin Pritzel

und

Ihre Tierphysiotherapeutin
Franzi Gärtner